Unter Reitern erzählt man, dass man sieben Mal vom Pferd gefallen sein muss, um ein guter Reiter zu sein. Nun, unter Pokerspielern, würde ich sagen, muss man mehrmals, wenn nicht sieben Mal, bankrott gemacht haben, um ein guter Pokerspieler zu sein!

Warum? Das Einteilen des Spielbudgets, der Bankroll, ist nicht minder wichtig als das gute Spiel selbst. Und am besten lernt man aus Erfahrung!

Stellt Euch vor, Ihr kriegt beim Roulette für jeden Dollar, den Ihr einzeln auf eine Farbe setzt, langfristig $ 1,10 als Gewinn ausbezahlt. Ihr hättet damit eine absolut sichere Einnahmequelle. Nun seid Ihr von diesem Vorteil, von diesem Geschenk, so begeistert, dass Ihr in jedem Spiel Euer gesamtes Kapital auf rot setzt. Ihr werdet einige Male gewinnen, doch irgendwann kommt schwarz – mit Sicherheit! Wo ist Euer Vorteil geblieben?

POKER: Gambling oder Strategie?

Seitdem ich mich mit Poker beschäftige, habe ich schon viele Menschen kennengelernt. Früher oder später kommt man immer auf das Thema Glück und Strategie zu sprechen. Wie hoch ist der Glücksfaktor beim POKER? Kann man sich durch strategisches Know-How tatsächlich einen Vorteil verschaffen, oder ist es letztendlich nur eine Frage von Fortuna, der Göttin des Glücks?

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